Froschtuempel
                Froschtuempel - "Trübe Brühe, schmeckt aber!"
Am Tor der Wunder (2)

Es am Geburtstag des Försters  abends, als Else allein auf einer weiten Wiese stand, verwirrt, wie betäubt und ratlos. Sie hob den Kopf zum Sternenhimmel und alles rings kam ihr so geheimnisvoll still vor, dass sie das Schluchzen vergass im Schweigen der Nacht. Nur die Tränen liess sie rinnen, diese rauschten nicht, sie perlten still hernieder zu ihren Tauschwestern im Gras. Lange stand sie da. Sie tapste dann  langsam zu einer hölzernen Bank am Waldesrand, von wo man das weite dunkle Meer und den Himmel mit seinem ausgespannten Sternentuch überblicken konnte. Hier versucht sie zu verstehen, was passiert war. Am späten Nachmittag des goldenen Herbsttages war es gewesen, grad eine Stunde her, als Else eine grosse Kanne Punsch in die Stube bringen wollte, die Stirn gerunzelt vor Konzentration, nur ja nichts zu verschütten. Doch da war sie an der Schwelle fehlgetreten und der Punsch in weitem Bogen davongeflogen und hatte dem Förster die Füsse verbrüht. In einem jähen Anflug von Schreck und Zorn hatte er die kreischende Else gepackt, sie vor die Tür gesetzt und abgeschlossen.

Else seufzte, als sich etwas Weiches unter ihre Hände schob, japste und sie abschleckte. "Ach da bist du ja, Boje!" rief Else, froh, nicht mehr allein zu sein, "Was meinst du, wo sollen wir jetzt hin?"

3.4.08 01:31


Glücksfeder und Tarnkappe (Fragment)

Es war einmal ein alter Mann, der lebte in einem Schloss. Das heisst eigentlich war er noch gar nicht so alt, er sah auch gar nicht so alt aus, aber innerlich, in seinem Herzen und in seinem Kopf, da war er bereits sehr, sehr alt. In seinem Kopf war es schon ganz und gar verstaubt und es hatte bereits Untermieter darin.

Das Schloss, in dem er wohnte, war aus reiner Eleganz gebaut worden. Alles erfreute das Auge und nirgends gab es ein zuviel oder zu wenig. Die Wände und Fussböden waren stets so blank geputzt, dass man sich selbst darinnen sah, auch wenn man das gar nicht wollte. Das Schloss war von einem hohen, finstren Wald umgeben mit Bäumen so alt, dass keiner mehr wusste, ob sie nun im Himmel oder in der Erde verwurzelt waren. Der Wald hatte auch ein Geheimnis, es fand nur der hindurch, der auch gewiss zum Schloss oder das andere Ende finden wollte. Die Bäume hatten es in ihrer Zeit herausgefunden, wie man die Wünsche der Geschöpfe liest und damit Gaukelei betreibt. So manch armer Tropf jagte auf einsamen Lichtungen und verschlungenen Pfaden seinen geheimen Träumen hinterher. Aber das war der Spuk, dass man diese Träume nicht erreichen konnte, denn stets wenn man zum Greifen Nahe war, wurde es unwegsam, sumpfig, steinig oder das Unterholz wurde so dicht, dass keine Haselmaus mehr hindurch zu schlüpfen vermocht hätte. Aber da war stets ein neuer Weg, breit und gepflastert, scheinbar nur ein bisschen länger. Oder ein neuer Traum, noch weiter weg. So kamen die meisten, die das Abenteuer wagten, den Wald zu durchqueren, nie wieder zurück oder erst gebeugt und im hohen Alter, wenn die Träume der Gewissheit weichen. Kein Wunder ist es deshalb, dass das Schloss kaum Besuch bekam, eigentlich gar keinen.  Aber seine Inwohner kannten ihren Weg in die äussere Welt, denn eigene Träume, die hatten sie abgeschafft.Ja, der Mann lebte im Schloss mit vielen anderen so wie er und wie die anderen hatte er ein kleines Stück des Schlosses für sich allein.
 

Eine seiner, ach was sage ich die Haupttätigkeit war es, durch ein Mikroskop zu schauen, wobei eines Tages versehentlich sein rechtes Auge daran festwuchs, so viel schaute er da rein.
So musste er das Okular nun ständig mit sich herumtragen, weshalb er von seinen Kollegen sehr geschätzt wurde, denn er hatte diesenthalben einen ungewöhnlichen Scharfblick für Feinheiten und Details. Im Gegensatz dazu fehlte ihm allzu oft der Überblick über das Grosse Ganze, aber wer kann schon behaupten, den zu haben und seine Kollegen halfen ihm damit aus, so es ging.

Der Untermieter in seinem Kopf war ein runzliger Dämon, den der Mann eingestellt hatte, seine Geistesbibliotheken zu sortieren, zu pflegen, nach verschollenen Büchern zu suchen, daraus vorzulesen und viel der gleichen mehr. Der Dämon war aber faul und holte oft die falschen Bücher, auch gehörte es zu seinen Schwächen, sich zu betrinken und im Kopf des alten Mannes laut herum zu krakeelen, dass diesem Angst und bange wurde.

Waldwinkel, so hiess ein Dorf am Rande des Waldes, gelegen an duftenden Wiesen und einem klaren, tiefen Wasserloch.  Hier wohnte bei einem Jungen, der allgemein den Spitznamen "Tarnkappe" trug, weil er so unsscheinbar war, ein kleiner Singvogel.

Tarnkappe, der natürlich auch einen richtigen Namen von seinen Eltern bekommen hatte, nämlich Wiegand, nannte das Vögelchen seine "Glücksfeder". Und die war es.

Seine Eltern, dass muss man leider sagen, waren seit Jahr und Tag verlustig. Sie hatten ihm die Hütte hinterlassen und weil Wiegand bereits alt genug war, ein Gewehr zu halten, liessen ihm die Leute seinen Frieden.

Er hatte den Käfig samt Insassen auf dem Markt beim Vogelhändler gekauft und seitdem sang die Glücksfeder fast jeden Tag ein glückliches Lied und auch sein Besitzer wurde fröhlich bei dem Gesang. 

Doch eines Tages dachte dachte das Federknäul bei sich, das es bis jetzt in seinem Leben ja nur Gitterstäbe gesehen hätte und dass das entschieden zu wenig wäre. So büxte es bei der erstbesten Gelegenheit, bei einer Fütterung an Wiegands Hand vorbei ins Freie und aus dem Fenster hinaus. Hastdunichtgesehen. Es verschwand schon als immer kleiner werdender Punkt am blassblauen Himmel, da stand Wiegand immer noch verdutzt mit der Futterschale vorm Käfig. Die nächste Zeit war blöd, so ohne Vogel. Wiegand versuchte fröhlich zu pfeifen als Ersatz aber das war Selbstverklapse. Also schnappte er sich sein Bündel mit Käse und Fladenbrot, klappte die Tür seines Häuschens hinter sich zu und unternahm einen Ausflug, natürlich zu Fuss. Das würde auf jeden Fall dauern, denn fand er den Flüchtling nicht, und dass war ja, da muss man mal ehrlich sein, im Bereich des Möglichen, würde er danach vielleicht noch zum Markt müssen. Aber darum soll es hier nicht gehen.

Natürlich schickt es sich auch für Waisen nicht, einfach so zu verschwinden, ohne Bescheid zu sagen. Also sagte er dem ollen Kniesebrecht , dass er für die nächste Zeit seine scheckigen Ziegen alleine hüten müsse und dem Wagenmacher, dass er erstmal keine Lust mehr hätte auf Reifen und Speichen. Urlaub muss sein und so weiter. Weite Reisen in ferne Länder, womöglich mehrere Kilometer weit weg. Und weil der Wald ja gleich am Dorf anfing, lief Wiegand ein bischen am Rand entlang, um den Piepmatz mit einem Hirsekolben zu locken. "Komm Glücksfeder, Freiheit oder Essen!", rief er.  Und tatsächlich, auf einem der dickstämmigen, breitblätterigen und sehr hohen Bäume schlüpfte etwas Buntes herum. Na endlich. Wiegand hatte zum Zwecke der Vogeleinfangerei extra ein Paar Steigeisen, Seil und Kescher mitgebracht. Er trat zum Stamm des Baumes, liess seinen Rucksack zu Boden gleiten, nahm das Seil und warf es im mächtigen Schwunge nach dem untersten Ast, worauf es ihm postwendend erfolgreich zurückfiel. Und zwar mitten ins Gesicht. "Sowas", murmelte Wiegand. Er schaute sich nun nach einem schönen, wurfbereiten Stein um, knotete ihn irgendwie in das Seil, warf erneut und rannte sofort in Deckung. Nach gelungenem Wurf verknotete er das ganze und begann mit dem Aufstieg. Er wusste, dass er alles in allem wenig Chance hatte, den Vogel zu fangen, aber genauer darüber nachdenken wollte er auch nicht. Also mühte er sich Ast um Ast, hielt genau Ausschau, ignorierte alles, was an wiederlichen Insekten herumkrabbelte, bis er den bunten Tupfer wieder sah. Nun hiess es ganz sachte heran, nur nicht die Äste zuviel bewegen, den Kescher bereit...

Glücksfeder begann nervös herumzuhüpfen. Irgendwas war da nicht in Ordnung im Geäst. Etwas schlich sich da heran. Der Vogel legte den Kopf schief um besser zu sehen. Wiegand hielt inne. Jetzt wurde es kritisch. Und dann flog der Vogel einfach auf den nächsten Baum. "AArgh", entschlüpfte es Wiegand. Diese Strategie hatte eindeutige Nachteile. Und zwar die, dass der Arbeits-/Nutzensaufwand nicht auf seiner Seite war. Schwitzend wie ein Specht und total ausser Atem kam Wiegand wieder auf dem Boden an. Nun, er hatte noch weitere Strategien. Er würde eine Falle ausbringen müssen. Dafür hatte er Glücksfeders Käfig mitgebracht und natürlich lecker Körner. Falls Glücksfeder Hunger hatte, war dies eine prima Sache. Wiegand hängte den Käfig an das Seil, warf Körner hinein und zog das Ganz e ein wenig nach oben. Dann knabberte er an seiner mitgebrachten Stulle und streckte sich gemütlich unterm Baum aus. Und döste weg.

Der Psychonaut wackelte auf seinem Mauleselkarren hin und her. Das vor allem weil der Karren selber ziemlich wacklig war. Der Psychonaut hatte ihn selber zusammengezimmert und wenn er ehrlich zu sich selbst sein wollte, war er kein rechter Zimmermannn. Nie gewesen. Der Karren war mit merkwürdigen Talismanen und Kräutersäckchen behängt und auch sonst recht bunt, denn Psychonauten gehörten zum fahrenden Volk. Dazu gehörte auch eine imposante Berufskleidung, die aus einem Tuban mit aufgesetztem Schlangenkopf, einem mit Sternen bestickten blauen Umhang sowie albernen Schnabelschuhen bestand. Wenn er sein Zelt aber nicht gerade auf einem Jahrmarkt aufgebaut hatte, wo er den Leuten die Zukunft voraussagte und Liebestees verkaufte und ähnliche solche Dinge, die man eben als Nebengeschäft betreiben muss, blieb die Verkleidung in der Kiste. Der Psychonaut mochte privat nämlich lieber den luftigen Leinenschlabberlook, den auch die Landbevölkerung trug. Aber hauptberuflich, wenn auch selten, da sich nicht so oft Gelegenheit und passende Bezahlung bot, war der Psychonaut Abenteurer und Arzt in einer Person. Und heuer war einer der glücklichen Tage, an dem er in seiner wahren Berufung würde arbeiten dürfen, denn er war ins Schloss berufen worden. Ins Schloss, der Höhepunkt seiner, nun sagen wir bis jetzt armseligen Karriere! Und so wackelte er weiter über den sauber gepflasterten Highway durch maisbepflanzte Felder auf den hiesigen Forst zu, der sich fern schon in den ersten Wipfeln andeutete.

Wach wurde Wiegand von einem furchtbarem Gekrächze. Zwei dicke fette Papageien versuchten, sich gemeinsam in den Käfig zu drängen und ans Futter zu kommen. Dabei hackten, krächzten und flatterten sie. "Weg da!" fuchtelte Wiegand nun mit dem Kescher. Die Papageien beachteten ihn gar nicht. Erst als sie der Junge mit dem Stiel unsanft beiseite schob, machten sie sich schimpfend aus dem Staub. Wiegand grübelte. Er kickte Laub durch die Gegend. Das klappte ja eigentlich ganz gut aber wollte er jetzt alle Vögel fangen oder nur einen. Wiegand verliess schon jetzt die Lust, denn er war schlau und konnte solche Sachen wie sinnvoll und wahrscheinlich denken.

....Wiegand erschrak furchtbar, denn zu dem Brummen in seinem Rücken erwies sich als ein riesiger Braunbär auf Hinterbeinen. Der war midestens doppelt so gross wie er, hatte riesige Tatzen, und er würde ihn gleich fressen, so war der Lauf der Dinge. Wiegand zitterte.

Doch seltsam genug, anstatt sich mit Gebrüll und Gebiss auf ihn zu stürzen, drehte der zottige Koloss eine Pirouette und noch eine. Dann wiegte er sich elegant von einem Bein zum andern. "Applaus, Applaus!" brummte er und klatschte die Tatzen aneinander. " Was bist du denn für einer?", fragte Wiegand.

"Ich war ein Tanzbär und hatte einen richtigen Dompteur. Aber ich habe die Nase voll gehabt von all dem.
Ich tanzte jeden Tag für ein paar Leute und die klatschten dem Dompteur Beifall. Jeden Tag nur Gejohle, Gestank, die Gaffer, Haue und einen Drehwurm. Die Nächte verbrachte ich in einem kleinen vergitterten Wagen. Ich lebte das Leben eines Malochers, was nichts für Bären ist.  Das habe ich dem Dompteur gesagt. Der hat dann erwidert, wenn ich so schlau wäre und alles besser wüsste, könnte ich mir doch einen eigenen Tanzbär halten. Dafür musste ich ihm leider den Kopf abbeissen."

Wiegand fiel die Kinnlade herunter. "Angeschmiert!" , lachte der Bär. "Ich hab ihm nur 'nen kleinen Klaps verpasst, dass er ein wenig schläft und hab mich dann hierher in den Wald verzogen, wie sich das für richtige Bären gehört.
Was man aber in der richtigen Natur anfängt, um nicht zu verhungern, wusste ich erstmal nicht."

"Du willst etwas über das Leben nach dem Tod wissen? Ganz einfach, sogar für dich Torfkopf. Ja Torfkopf. Sei ruhig, hör zu.

Du musst nur für die Todesfee einen kleinen Schädel unter das Kopfkissen legen.
Des Nachts kommt sie dann und sticht dir eine grosse kalte Nadel aus Eis in dein kleines schwarzes Herz. Vergiss nur nicht dass im Land der Toten nun alles andersherum geht.
Als erstes musst du also lernen, auf Händen rückwärts zu laufen. Das ist praktisch, denn auch der Regen fällt von unten nach oben, er kommt nämlich aus den Schirmen musst du wissen. Und tagsüber, wenn es herrlich dunkel ist, stellen sich die Sonnenanbeter an den Strand, um sich zu bleichen. Da können sie dann sehen, wie die Fische manchmal aus dem Wasser springen, um Pelikane auszuspucken. Außerdem wird man ständig jünger und die Öfen machen Holz aus der Luft, dass man dann in die Erde pflanzt. Ja, es gibt tagsüber eine Sonne, die alles verdunkelt, denn wenn tagsüber der Mond scheinen würde, wäre es viel zu hell, dass ist doch klar. Die Menschen kommen aus den Särgen und enden im Leib anderer Menschen, von wo sie wieder ins land der Lebenden übertreten. Wenn’se nicht von einer Kuh wiederkäut werden. Ja es ist die grosse Kuh die alles wiederkäut….was wollte ich noch mal?"

Wiegand schüttelte den Kopf. Dieses Orakel hier wenigstens war anscheinend vollkommen plemplem.

....

"Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass du dein Herz gegen das Unbill dieser Welt verhärtest, Wiegand.

Wie sagt man: Weisheit ist die Unerschütterlichkeit im Angesicht ungeheuerlicher Vorgänge. Immer wieder mal wird man geküsst während das Messer hinterrücks einem schon in den Rücken fährt. Doch diesmal lass es abgleiten. An einem Herz aus Stein. Aber was unterscheidet nun den Weisen vom Feigling mit ewig schreckensverzerrten Angesicht und dem Rachsüchtigen, der seine Vorschriften für alles schon beim Handschlag jedem Menschen überreicht? Das er oder sie sein Herz im richtigen Moment wieder auftauen kann. Dulden ist keine Antwort. Weglaufen auch nicht. Sondern gerechter Zorn in einer Hand und Liebe in der anderen und ein waches Auge ohne Vorurteil."

Schlingelpflanzen sind einsame Geschöpfe. Wer sie kennt, macht einen Bogen um sie. Wer achtlos an ihnen vorbeigeht, den ergreifen sie, winden sich um sein Bein und reißen ihn zu Boden. Noch vor dem Aufschlagen bringen sie ein Astende in Stellung und kitzeln ihre neue Bekanntschaft auf dass das Lachen das Schreien übertönen möge.
Für gewöhnlich dauert ein solches Treffen 3-6 Monate in denen die Schlingelpflanze von ihren vielen Bekanntschaften erzählt. Im Gegenzug fragt sie ihren neuen Freund aus, wo dieser schon überall gewesen ist und fertigt eine Miniatur des Globuses an. Dann sehnt sich die Schlingelpflanze wieder nach stoßseufzender Einsamkeit und löst die Fessel.
Eines Tages erfasst die Schlingelpflanze einen Worbit. Ein fast ebenso absonderliches Geschöft wie die Schlingelpflanze. Worbits sind fasziniert von allem runden, schälen Kartoffeln zu perfekten Kugeln, bevor sie sie garen, schleifen ihre Tischkanten beim wöchentlichen Großreinemachen, halten die Geometrie mit all ihren spitzen Winkeln für Teufelszeug und unterrichten ihre Kinder daher zu Hause.
Weil Worbits im Tal wohnen, ständig darauf lauern, dass ihnen kugelförmige Objekte vor die Füße rollen, kommen sie nicht allzuweit umher und sind aus Schlingelpflanzen-Perspektive gesehen meist ziemlich langweilig. Umgekehrt sind Schlingelpflanzen für Worbits äußerst interessant. Also nicht die grießgrämige Pflanze, sondern ihr Allerliebstes, die Weltkugel.
Also legt sich der Worbit, als er nach einer Woche entlassen wird auf die Lauer, wartet, bis die Schlingelpflanze einen neuen Freund ausgespäht hat, stürzt herbei, kickt die Weltkugel außer Reichweite, hält sich die Ohren zu, um sein schlechtes Diebesgewissen nicht noch größer werden zu lassen und kehrt glücklich heim.


Wird fortgesetzt....

7.4.08 11:26


2 mal geschüttelt

Es fragt die Frau vom Standesamt,
die von den hohen Anden stammt,
den Mann mit einem Geissenbart,
ob er ihr was zum Beissen gart.
...................

Beim Dämmerlicht den Spähbericht
Der Sperber mit dem Reh bespricht.
Er sah, statt dass der Füchse fangen,
Den Förster um die Büchse bangen.
Dieselbe tat zur Linken schiessen
so dass, -statt avisiertem Ziel-
Fünf Kohlköpf' ihre Schinken liessen.
Beim Waldesgrund, in tiefer Nacht,
Das Reh sich immer schiefer lacht.

12.4.08 20:13


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