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Jugendsünde
War einst ein Marionettenmann,
hing an seinen Zwirnen dran.
Den Lenker suchen er getraut,
ach hat da nur ein Kind erschaut.
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Bild - Spiegelbild (Repost)
Ob man sich selbst noch im Spiegel anschauen könne, wird der eine oder andere ab und an gefragt. Darin kommt schon die irreführende Doppeldeutigkeit des Wortes Spiegel und des Wortes Bild zum Ausdruck. Das physikalische Spiegelbild bringt ja wenig von dem herüber, was man eigentlich gerne betrachten würde oder sollte. Da sieht man nur eine mehr oder weniger symmetrische Fläche Haut und ein bisschen drumherum, ein Paar Öffnungen, Augen. Das blödeste sind die Augen, weil es seltsam ist, etwas zu betrachten, durch das man betrachtet. Aber was besonderes gibts da eigentlich nicht. Es gilt, die Materie in Schuss zu halten, den Apatit, die Epidermis und das wildwuchernde Keratin. Deswegen guckt man da morgens rein, in den Spiegel. Das erste, was man merkt, wenn man sein inneres Ich bildlich darstellen will ist, dass es nicht einheitlich ist, da ist das Monster, der Clown, die Frau, der Mann, die Mutter, Vater und alle die Rollen halt. Für manche von denen Typen schämt man sich manchmal und dann entfremdet man sich von sich selber, man mag sich nicht mehr. Und dann fragt man sich: Wer ist das da, im Spiegel? Es ist laut Klassifizierung ein Mensch. Ob ich oder Sie das wirklich sind, ist eine sehr ernste und profunde Frage. Schon morgen könnte sich ein anderer in ihrem Spiegelbild wiedererkennen. Was machen Sie dann? |
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Fraktale Dekonstruktion (Repost)
Heute geht es weiter in den Kaninchenbau, oh Freunde. |
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